„Energiepolitische Souveränität geht nur mit Erneuerbaren“
Thekla Walker, seit 2021 Umweltministerin von Baden-Württemberg, war Ende Januar zu Besuch in Heidenheim. Die Landtagsabgeordnete Clara Resch moderierte die sehr gut besuchte Veranstaltung in der Waldorfschule.
„Wir brauchen die Energiewende, weil sie eng verbunden ist mit Klimaschutz und dem Schutz unserer menschlichen Lebensgrundlagen“, forderte Thekla Walker zu Beginn ihres Vortrags. Klar ist für die Ministerin, der Ausbau Erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Faktor, um aus dem Verbrennen fossiler Energieträger herauszukommen. Das hilft nicht nur dem Klima, es ist auch ein entscheidender Schritt, um nicht mehr von Gasimporten abhängig zu sein wie wir das bis vor wenigen Jahren von Russland waren und jetzt vom Import US-amerikanischen Flüssiggases sind. Damit sind wir erpressbar. Deutschland kann energiepolitische Souveränität nur mit Erneuerbaren Energien erreichen!
Rückenwind von Robert Habeck
Baden-Württemberg ist beim Ausbau der Solarenergie sehr gut vorangekommen, berichtete Thekla Walker. Das Land habe beim Zubau sogar die eigenen Ziele übertroffen, rund der 2/3 der neu in Betrieb genommenen Erneuerbaren sind Photovoltaikanlagen. Auch bei der Windkraft ist Baden-Württemberg zuletzt gut vorangekommen. Mehr Windkraftanlagen als je sind in der Planungs- und Genehmigungsphase. Der Ausbau der Erneuerbaren in Baden-Württemberg erhielt erst mit dem grünen Wirtschaftsminister Robert Habeck Rückenwind. „Jetzt sind wir an einem Punkt, wo wir was geschafft haben. Da müssen wir dranbleiben und weiter machen.“
Gudrun Köpf





